steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH / Hamburg

Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept Innenstadt Bochum

Seit Anfang der 2000er Jahre wird punktuell und projektbezogen an der Entwicklung der Bochumer Innenstadt gearbeitet. Hauptaugenmerk lag hierbei auf der Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der Neugestaltung der Fußgängerbereiche sowie auf der Etablierung von einzelnen Großprojekten (wie z.B. der U-Bahn-Bau und die Erstellung des Mas-senbergboulevards). Inzwischen zeichnen sich neue Entwicklungsschwerpunkte ab: Bildungs- und Verwaltungszentrum (BVZ)/Stadtbibliothek, Telekomblock sowie ehemaliger Justizstandort.

Die bisherigen Entwicklungen folgten allerdings bislang keiner übergeordneten Gesamtstrategie, weshalb im Jahr 2017 die gesamtstädtische Perspektive „Bochum Strategie 2030“ aufgestellt und für die Innenstadt in dem Dialogprozess „Bochum 2030 – Vision Innenstadt“ heruntergebrochen wurde.
Mit der Erarbeitung eines integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes (ISEK), für das die steg NRW beauftragt wurde, sollen diese Leitkonzepte für die Innenstadt konkretisiert und Maßnahmen für einen aktiv beeinflussten Stadt-erneuerungsprozess entwickelt werden. Das ISEK bildet die Grundlage für einen Städtebauförderantrag im Herbst 2019.
Untersuchungsraum für das ISEK ist im Wesentlichen das Gleisdreieck, wobei funktionale Bezüge z.B. zu Kultureinrich-tungen außerhalb dieses Gebietes, mit betrachtet werden. Ein Vorschlag für ein mögliches Städtebaufördergebiet wird am Ende des Erarbeitungsprozesses erstellt,
Die Einbindung von Bürgerinnen und Bürgern, Schlüsselakteuren, Politik sowie Mitarbeitern der verschiedenen Fachämter ist dabei unabdingbar. Geplant sind unter anderem:
• Zukunftsforum Innenstadt als Auftaktveranstaltung
• Einzelgespräche mit Schlüsselakteuren vor Ort
• Schlüsselaktuersworkshops
• Fachamtsübergreifende Workshops
• Stadtteilspaziergänge mit Bürgerinnen und Bürgern
• Umfangreiche Online-Beteiligung auf der Seite https://bo-wird-bäm.de/

Die Umsetzung der Beteiligungsbausteine erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Büro urbanista aus Hamburg.


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