steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH / Hamburg

Integriertes Quartiersentwicklungskonzept Dortmund-Löttringhausen

Im Auftrag von DOGEWO21 hat die steg NRW ein integriertes Quartiersentwicklungskonzept für die Siedlung Dortmund-Löttringhausen erarbeitet. Auf Basis einer Quartiersanalyse wurden Stärken und Handlungsbedarfe identifiziert und passgenaue Maßnahmen zur Bestandsaufwertung erarbeitet.

Der Dortmunder Gesellschaft für Wohnen mbH DOGEWO21 gehören in Löttringhausen 723 Wohneinheiten. Das Wohnquartier liegt im Dortmunder Stadtbezirk Hombruch, etwa 6,6 km südlich der Dortmunder Innenstadt. Die Bestände aus den 1960er Jahren bilden eine einheitliche durchgrünte Wohnsiedlung mit angrenzenden großflächigen Freiräumen mit land- und forstwirtschaftlicher Nutzung. Es dominieren drei- bis viergeschossige Zeilenbauten, dessen Erschließungssystem in organischer Form angeordnet ist. Das Hochhaus Langeloh 4 mit 13 Geschossen bildet zusammen mit dem angrenzenden Versorgungszentrum das Zentrum des Quartiers.

Auf Basis einer Quartiersanalyse wurden Stärken, Potenziale und Handlungsbedarfe identifiziert. Anschließend wurden einzelne Entwicklungsszenarien erörtert. Nach Festlegung eine tragfähigen Entwicklungsperspektive wurden passgenaue Maßnahmen zur Bestandsaufwertung erarbeitet. Besonderes Augenmerk des integrierten Quartierskonzeptes liegt auf der Verminderung des Energieverbrauchs für die Wärmeversorgung. Unter Berücksichtigung einzelner Maßnahmenfelder der Energetische Modernisierung (Verbesserung der Wärmedämmung, Erneuerung von Fenstern und Türen, Optimierung der Anlagentechnik) sollen die Bestände möglichst unter Nutzung erneuerbarer Energien auf der Grundlage des integrierten Quartiersentwicklungskonzeptes zukunftsfähig ausgerichtet werden. Neben wirtschaftlichen, spielen auch benutzerfreundliche Aspekte bei der Maßnahmenauswahl eine zentrale Rolle. Von besonderer Bedeutung bei der Umsetzung des integrierten Quartiersentwicklungskonzepts ist es, die Mieterinnen und Mieter mitzunehmen. Verdrängungseffekte durch Luxusmodernisierungen sollen dabei vermeiden werden.

Ebenso stellen die barrierefreie Anpassung des Wohnraums, die gestalterische Aufwertung der Gebäude und des Wohnumfelds sowie die Behebung gestalterischer und funktionaler Defizite des Zentrums zentrale Handlungsfelder dar. Die zukünftige Entwicklung wird in den vier Visionen zu den Themen ‘Wohnen‘, ‘Freiraum‘, ‘Infrastruktur‘ und ‘Zentrum‘ ausgerichtet.

Im Zeitraum Frühjahr 2012 bis August 2015 begleitete die steg NRW die Wohnungsbaugesellschaft bei der Umsetzung der Maßnahmen.


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