steg Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft NRW mbH / Hamburg

Machbarkeitsstudie Umweltzentrum Bielefeld

Die steg NRW wurde von der Hausgemeinschaft für Umwelt und Arbeit e.V. mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie zur Weiterentwicklung des Umweltzentrums Bielefeld beauftragt. Im Mittelpunkt stand die Überprüfung der Umwandlung und Öffnung zu einem multifunktionalen Stadtteilzentrum.

Im Rahmen der Erarbeitung des integrierten Stadtumbaukonzepts für den nördlichen Innenstadtrand haben diverse lokale Akteure Bedarfe nach Räumlichkeiten für verschiedene Aktivitäten geäußert. Diese haben auch zu konkreten Projektvorschlägen wie „Schaffung multifunktionaler Räumlichkeiten im Ostmannturmviertel“, „Einrichtung eines Stadtteilcafés im Ostmannturmviertel“ geführt.

Die Hausgemeinschaft für Umwelt und Arbeit e.V. (HUA e.V.), als Eigentümerin und Trägerin des Umweltzentrums Bielefeld hat daraufhin eine Machbarkeitsstudie zur Umwandlung ihrer Einrichtung in der August-Bebel-Straße 16–18 in Auftrag gegeben. Aufbauend auf den Ausar-beitungen des INSEK „Stadtumbau nördlicher Innenstadtrand Bielefeld“ sind dabei die Möglichkeiten einer Umwandlung und Öffnung zu einem multifunktionalen Stadtteilzentrum geprüft worden. Zusätzlich zur Prüfung der Machbarkeit einzelner Umsetzungsschritte wurden parallel erste Lösungsansätze erarbeitet und mit den Verantwortlichen diskutiert.

In einem dialogorientierten Zielfindungsprozess mit den Akteuren des Umweltzentrums wurden zunächst die Möglichkeiten und Ziele der Weiterentwicklung des Umweltzentrums diskutiert. Darauf aufbauend wurden mit Hilfe von Diskussionsrunden und Workshops gemeinsame Nutzungsanforderungen/- ansprüche erörtert und zu einem Raumprogramm zusammengeführt. Parallel und aufbauend dazu wurden bauliche Anpassungs- und Investitionsbedarfe überprüft. In Entwurfsszenarien wurden bestandsorientierte als auch neubaubezogene Entwicklungsoptionen durchgespielt. Daran an knüpfte die Erarbeitung eines Betreibermodells inkl. Wirtschaftsplan.

Ergebnis der Studie wart ein Profil für das neue Stadtteilzentrum, ein Nutzungs- und Raumprogramm, ein architektonischer Vorentwurf sowie die Wirtschaftlichkeitsberechnungen für Betrieb und Umbau. Die Machbarkeitsstudie dient als Grundlage für eine Fördermittelbeantragung im Rahmen des Programms Stadtumbau West.

Die steg NRW erarbeitete die Machbarkeitsstudie in Arbeitsgemeinschaft mit dem Architekturbüro Stopfel aus Bielefeld.


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